Glücklicher Punkt

WALTROP Das späte 2:2 (0:2) bei Teutonia SuS Waltrop sichert dem FC/JS Hillerheide den Nichtabstiegsplatz. Trainer Rabih Such gestand ein: „Es war Glück, dass Waltrop nicht das 3:1 macht.“

A-Junior Janik Smyrek entwischt seinem Waltroper Gegenspieler. Foto: Sebastian Schneider

Das 1:0 der Gastgeber fiel aber im Anschluss an eine Ecke, als Sven Beckmann ins lange Eck vollendete (7.). Danach verpassten der ehemalige Stuckenbuscher Angreifer Daniel Del Puerto Schillo (20.) und Marvin Gatberg (28.) eine Verbesserung des Resultats. Auf der anderen Seite musste Teutonen-Keeper Philip Wölki bei einem Freistoß von Alexander Geßner nachfassen (39.). Kurz vor der Pause erhöhten die Teutonen auf 2:0: Dominik Schenkel flankte in den Lauf von Del Puerto Schillo, der vollstreckte (45.+2).

Hillerheide kam mit mehr Dampf aus der Kabine. Die erste Drangphase verpuffte wirkungslos, aber die Gäste setzten neu an und hatten mehr Erfolg. Geßner spielte einen Traumpass auf Max Kadura, aber der Offensivmann wurde noch bedrängt und schoss knapp neben das Tor (69.). Wenig später kam Christian Konzok völlig frei zum Kopfball und erzielte aus kurzer Distanz das 2:1 (74.).

Die ganz große Chance auf das 3:1 hatte Schenkel. FC/JS-Keeper Schnell sprang am Ball vorbei und Schenkel wollte aus spitzem Winkel ins Tor schießen, aber Björn Fehr grätschte den Ball noch weg (87.). Im Gegenzug wertete Schiedsrichter Saban Cakar einen Einsatz von Robin Schroeder gegen Kadura als Foul. André Kostrzewa verwandelte den Strafstoß zum 2:2-Endstand.

„Es ist jetzt nicht die Zeit zu hinterfragen, ob es reicht, immer nur eine gute Halbzeit zu spielen. Jetzt geht es nur ums Durchkommen“, analysierte Such.