Heide siegt sich aus der Krise

Der FC/JS Hillerheide hat sich mit einem 3:0 (1:0)-Heimerfolg aus der Krise geschossen. Und die Krise bei Kontrahent Teutonia SuS Waltrop weiter verschärft.

 

Waltrops Sven Beckmann (7) nimmt den Hillerheider Jubel nach dem 1:0 von Christian Konzok (9) versteinert zur Kenntnis. Foto: Kevin Korte

"Dieser Sieg war so wichtig", bemerkt Hillerheides Trainer Rabih Such. Das Resser 1:0 gegen Stuckenbusch, der Gelsenkirchener Punktgewinn gegen Suderwich. Auch die Spvgg. Erkenschwick II punktete beim 2:2 gegen BG Schwerin. Es war der Spieltag der Kellerkinder.


„Und wir müssen ganz klar festhalten, dass trotz des klaren Ergebnisses wir auch ein bisschen Glück hatten“, bemerkt Such. In der Tat. „Matchglück“, wie es Teutonen-Trainer Peter Poslednik bezeichnete, hatten die Gäste wirklich nicht. Engagiert kamen die Roten aus den Umkleiden – und kassierten sofort den nächsten Nackenschlag. Mit Samet Civkins 2:0 (48.) war im Prinzip der Waltroper Ofen aus. Obwohl FC/JS-Keeper Moritz Wasinski gegen Felix Gutzeit rettete (51.) und Björn Fehr sich in letzter Instanz in den Schuss von Hendrik Köster warf (71.), kamen die Waltroper nicht mehr für einen Auswärtssieg infrage. Spätestens mit dem 3:0 durch Civkin (64.) war die endgültige Entscheidung gefallen.

Das Geschmäckle aus Waltroper Sicht: „Dem dritten Gegentor geht ein Foul voraus. Und vor dem Elfmeter steht der Heider klar im Abseits“, kritisierte Poslednik die Spielleitung von Yassine Andaloussi (Hagen).

„Der Heider“ war der unumstrittene Mann des Tages: Samet Civkin. Denn vor seinem Doppelpack „bereitete“ der Angreifer auch noch das 1:0 vor, als er im Strafraum von Waltrop-Keeper Timo Schulz nur noch unsanft vom Ball getrennt werden konnte. Den fälligen Strafstoß setzte Christian Konzok in die Maschen (19.).

Poslednik sah "Das beste Saisonspiel" seiner Mannschaft. "Leider haben wir uns nicht mit drei Punkten belohnt. Wir bleiben positiv. Ich bin mir sicher, dass, wenn wir so weiterspielen, wir auch die Punkte holen werden."